PHS-Biologie
DLP-biolearning


Denkprozesse und Lernprozesse
mit den Lebenswissenschaften einüben
. Bio-Informationsbeschaffung
. Lernen besteht hauptsächlich darin, Wissen in seinen vielfältigen Formen zu erwerben. Dies ist ein sehr komplexer und vielschichtiger Prozess, bei dem Informationen gesucht, aufgenommen, verarbeitet und bei Bedarf wieder abgerufen und angewendet werden. Informa-tionen können als Nachricht bzw. Mitteilung über jede Art von Zeichen (Zahlen, Datenreihen, Fakten [Sachverhalte]) übermittelt werden. Das Sammeln von Informationen ist bei weitem noch kein Lernen bzw. führt nicht zu Wissen (d.h. die beliebte "Copy-and-Paste"-Methode im Internet ist nichts letztlich weiter als ein Sammeln von Zeichen!!).

Alle Erfahrungen, Kenntnisse, Einsichten, Erkenntnisse und durch Lernen, Üben, Wiederholen erworbener Verhaltensweisen und damit die jederzeit reproduzierbaren Denkinhalte, aus denen Urteile und Schlussfolgerungen gezogen werden können, stellen erst das Wissen dar! Das Internet alleine stellt also - ganz im Gegensatz zur Meinung nicht weniger Politiker und selbsternannter Erziehungsfachleute - kein Wissen bereit, nur gerade das Substrat, das manchmal durch "mühselige", manchmal durch lustvolle Lernprozesse in aktives (= verfügbares) Wissen aufbereitet werden muss!

Ausgangspunkt eines jeden Lernens ist das systematische Suchen und Sammeln von Informationen. Informationen liegen oft in gedruckter Form vor, können aber auch z.B. über Beobachtungen und Gespräche gewonnen werden. Wie geht man nun aber bei der Informationsbeschaffung im Bereich der Biowissenschaften vor?
© Biowebsite: PHS-Biologie/FK 2003 Stand 30.09.2003