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Leitlinien für problemorientierte Lehrveranstaltungen:
In einem sozialen Kontext lernen
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Zitat REINMANN-ROTHMEIER/MANDL: Leitlinie 4 für problemorientierten Unterricht
"Gemeinsames Lernen und Arbeiten von Lernenden und Experten im Rahmen situierter Problemstellungen sollte Bestandteil möglichst vieler Lernphasen sein.
Die Lernumgebung ist daher so zu gestalten, dass sie kooperatives Lernen und Problemlösen in Gruppen ermöglicht und fördert.
Der Vorteil: Der soziale Kontext sichert eine angehende "Enkulturation" im Lernprozess."
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Ausgangspunkt:
kooperatives Lernen und Problemlösen fördern
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- Bsp. 1: Biologiepraktika mit "geführter Entdeckung"
Die typische Arbeitsweise im Biologiepraktikum ist die Bearbeitung einer Fragestellung in einer Kleingruppe (2 - 4 Personen/Experimentiergruppe). In der Regel ist die Problemstellung und der experimentelle Pfad vorgegeben; die Studierenden bearbeiten gemeinsam anfallende "technische Probleme", die in den Anleitungen eingebauten Fragestellungen sowie die Auswertung/Interpretation (Bsp. 1+2).
Aber auch vollkommen "offene Problemstellungen" können Bestandteil eines "forschend-entwickelnden Praktikums" sein (Bsp. 3).
Bsp. 1: Biologiepraktikum 1, Bsp. 2: Biologiepraktikum 2; Bsp. 3: Offenes Praktikum zu "Pflanzliche Keimung/Wachstum/Entwicklung"
- Bsp. 2: Freilandexkursionen
Fallbeispiele Exkursionen im Rahmen der Ökologieveranstaltung: Die Arbeitsaufträge können von einer Studiengruppe (3-5 Personen/Gruppe) entweder frei gewählt werden oder sie werden den einzelnen Gruppen zugeteilt. Die Arbeitsgruppe teilt selbstverantwortlich die zur Verfügung stehende Zeit ein, nimmt die verschiedenen Messungen vor, berichtet anschliessend vor Ort über erste Ergebnisse und Erkenntnisse und verfasst einen auswertenden Schlussbericht, der vom Biologiedozenten angereichert zu einem Gesamtbericht koordiniert und allen Lernenden abgegeben wird.
Rolle des Biologiedozenten: Auswahl Standort, Auswahl der möglichen Beobachtungen und experimentellen Untersuchungen, Instruktion vor Ort über messtechnische Fragen, ad-hoc-Beratung bei aufkommenden Fragen bzw.Problemen während der Ausführung der Experimente, "Synthesebericht".
Bsp. Arbeitsaufträge: Waldexkursion Wiesenexkursion Gewässerexkursion
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Lernumgebung
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Bsp. 1: Biologiepraktika
Ausrüstung: Laborinfrastruktur und experimentelles Know-how.
Bsp. 2: Freilandexkursionen
Ausrüstung: mobile Messsysteme inkl. Feldliteratur
Bsp. Wald Wasser Wiese
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Literatur:
REINMANN-ROTHMEIER, G., MANDL, H.: Unterrichten und Lernumgebungen gestalten. - In: KRAPP, A., WEIDENMANN, B. (Hrsg.): Pädagogische Psychologie. BELTZ/VPU, Weinheim, 4. Aufl. (2001)
23.05.2002
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