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PHS-Biologie
biologielernen heute
Lernprozesse....kritisches.Denken....
problemlösen....vernetzen.... |
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Einleitung ......Tipps ..... Bio-Infosuche ....... Literatur . Websites....BIOLernen |
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1. Einleitende Gedanken: Lernen3M
Wer lernt, sollte einige grundlegende lernbiologische und lernpsychologische Fakten kennen, wobei natürlich idealerweise die Lernpsychologie sich auf die neurobiologischen Gegebenheiten (Gehirn, Nervensystem, Versorgung durch übrige Körperfunktionen) abstützen sollte. Lernregeln, welche gegen die biologischen Grundlagen verstossen, taugen wenig! Nur: die Kommunikation zwischen den Erkenntnissen der Neurobiologie und der pädagogischen Psychologie ist (fast) inexistent. Daher begibt sich jeder, der eine Brücke zwischen beiden wichtigen Fachgebieten schlagen will, aufs fachliche Glatteis (der Gehirnforscher kritisiert den Lernpsychologen, der Lernpsychologe kritisiert den Neurobiologen. Davon schrecken beide Seiten zurück, also unterbleibt der Brückenschlag .....
Wenn hier trotzdem der Versuch gewagt wird, so deshalb, weil das Lernen lernen schon heute, aber morgen noch stärker zur Schlüsselkompetenz des 3M-Menschen gehört (3M: 3. Millenium). Das Lernen3M zeichnet sich mindestens durch die folgenden sechs Zukunftskompetenzen (KS: Key Skills) aus:
- Interpretation/Anwendung von Daten
- Metareflexionen (eigenes Lernen und Arbeiten reflektieren und beurteilen)
- Kritisches Denken, Problemlösefähigkeiten
- Beherrschung von Informations- und Kommunikationstechnologien
- Kommunikationsfähigkeiten
- Teamarbeit.
Als Wissensbasis sind drei Arten von Wissen entscheidend:
- Theoretisch-kognitives Wissen (Daten, Fakten, Informationen ----> Kenntnisse ----> Erkenntnisse)
- Prozesswissen bzw. Verfügungswissen (z.B. Probleme lösen, kritisches Denken [analysieren, synthetisieren, integrieren])
- Orientierungswissen (Werte, ethische Grundlagen).
Das Profil des kompetenten Lerners3M könnte wie folgt umschrieben werden:
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Einleitung
"biolernen"
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2. Tipps zum Arbeiten und Lernen in der Biologie: allgemein mit Fachbüchern und speziell mit Lernskripten
In meiner Lehrtätigkeit stelle ich immer wieder fest, dass es zwar z.T. gute Lehrbücher gibt, aber kaum Anleitungen zum guten Biologie-Lernen. Diese Lücke will das vorliegende beispielhafte "Lernskript" Humanbiologie mit konkreten Arbeitsaufträgen füllen. Darüber hinaus sollen diese Anregungen
- helfen, den Lernstoff lebendiger und interessanter zu machen
- eine Strukturhilfe für die komplexen Zusammenhänge sein
- die Lerneffektivität insbesondere langfristig steigern
- eine gute Unterstützung zu Prüfungsvorbereitungen geben
- Spass am Lernen und Entdecken fördern, denn Humananatomie und Physiologie sind sehr interessant
- kein Ersatz für die Vorlesung im Lehrfach, sondern eine zusätzliche Hilfe sein.
Bevor ich auf die konkrete Arbeitsweise mit diesem Lernskript eingehe, möchte ich einige mir wichtige Aspekte zum Lernen anschneiden.Dem Entwurf dieses Lernskripts liegen folgende Annahmen zugrunde:
- jeder kann grundsätzlich alles erlernen
- Lernen soll, darf und kann Spass machen
- Lernen kann interessant sein
- jeder Mensch organisiert sich das Lernen so, wie es für ihn in diesem Moment vertretbar ist
- das Wissen um anatomische und physiologische Zusammenhänge erleichtert erheblich das Verständnis für andere Themen in der Biologie, z.B. für molekulare und biochemisch orientierte Biologie, Gentechnik.
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In der Lernpsychologie kam man in den letzten Jahren zu umwälzenden Erkenntnissen. Diese fanden auch bei der Konzeption dieses Lernskripts ihren Niederschlag. Zwei dieser neuen Anschauungen möchte ich hier erwähnen.
Das Gehirn nimmt Informationen nicht gleichmässig auf. Die linke Hirnhälfte konzentriert sich auf eine digitale Aufnahme (Wörter, Zahlen, Buchstaben etc.). Von ihr können also vornehmlich Wörter, abstrakte Bezeichnungen und Nummern bearbeitet werden. Darüber hinaus liegt die Stärke der linken Hirnhälfte darin, dass sie linear und präzise denkt, sich gut an der Zeit orientiert, Reihenfolgen beherrscht und das Bearbeiten von Problemen eher monoton angeht, also mit wenig Farben, Verzierungen und Schnörkeln. Sie kann gut analysieren, Sprache strukturieren und Ordnungen herstellen.
Die rechte Hirnhälfte dagegen ist chaotischer, sie "liebt" Farben, Muster und kann schnell Situationen erfassen. Sie sieht Bilder und Formen. Hier entsteht Kreativität und Flexibilität, was der ordnungsliebenden linken Seite manchmal "Kopfzerbrechen" bereitet. Die hier dominante räumliche Orientierung ermöglicht Dimensionalität auch in der Problemlösung. Merken kann sich die rechte Hirnhälfte Fakten besonders gut in Form von Bildern, Ornamenten, Filmbildern und Figuren. Und je verrückter und ausgefallener diese Bilder sind, desto besser scheint die rechte Hirnhälfte sie langfristig "verwalten" zu können. Ausserdem sind Klänge, Rhythmen und Poesie ihre Stärke. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, und mit ihrer Hilfe kann man gut improvisieren.
Jede Hirnhälfte hat so ihre eigenen Stärken. Der entscheidende Aspekt für das Lernen ist aber, dass dann die grösste Effektivität erreicht wird, wenn beide Hirnhälften zusammenarbeiten können. Das bedeutet: Das Gehirn benötigt digitale und visuelle Informationen.
Beispiel einer digitalen und analogen Darstellung an der Uhrzeit:
- Digitale Darstellung: Es ist zwölf Uhr: 12.00 Uhr.
- Analoge Darstellung: Uhr, deren Zeiger auf zwölf zeigen.
Da es heute ein Anliegen ist, besonders das langfristige und vernetzte Lernen zu fördern, sollten Lerntexte und Vorlesung mit Abbildungen, Grafiken, CD-ROMs, Video und zahlreichen Demonstrationen beide Hirnhälften ansprechen. Daraus resultieren zahlreiche Anregungen.
Ein weiterer lernfördernder Aspekt ist die Vielseitigkeit, mit der Sie Ihrem Gehirn Informationen anbieten. Lesen Sie zum Beispiel nur einen Text, wird die Aufnahmefähigkeit relativ gering sein, da ausschliesslich die linke Hirnhälfte "Nahrung" erhält. Die rechte Hirnhälfte fühlt sich daraufhin vernachlässigt und "streikt".
Wenn Sie aber ausser dem Lesen auch noch etwas konkret mit Ihren Händen tun (z.B. malen, zeichnen, schreiben, einen Versuch durchführen) oder/und laut sprechen, erklären und wiederholen, werden beide Hirnhälften gemeinsam aktiviert und bei "Laune" gehalten.
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Daraus ergeben sich bestimmte Lernhilfen:
- : ein Mind-Map ist eine sehr effektive Lernhilfe, da es beide Hirnhälften gleichzeitig anspricht. Grundsätzlich geht es bei dieser Methode um das kreative Sammeln und Zuordnen von assoziiertem Material, welches sich zu einem Thema finden lässt. Dabei ist es wichtig, seine Gedanken nicht zu beschneiden, sondern alles kommen zu lassen, was einem zu diesem Thema einfällt. Durch Niederschreiben hält man die Gedanken fest, um sie anschliessend durch Verbindungspfeile oder Striche miteinander vernetzt in Beziehung zu bringen (Bsp: PHS-BIOmapping). Nachfolgend ist in drei Sequenzen die Entstehung solch eines möglichen Mind-Maps dargestellt:
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Sie finden zu Beginn eines jeden Kapitels die Aufforderung, solch ein Mind-Map auf einem separaten Blatt zu erstellen. Sie können sich dadurch auf das Thema einstellen, und sehen gleichzeitig plastisch vor Augen, was Sie bereits alles wissen. Und das ist oft mehr, als man denkt. Am Ende jeden Kapitels erfolgt dann die Aufforderung, dieses Mind-Map zu ergänzen. Das ist dann eine sehr intensive Form der Wiederholung und Zusammenfassung. Je differenzierter Sie das Mind-Map erstellen, desto grösser ist Ihr Lerngewinn.
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- Bilder/Analogien: immer wieder werden Sie aufgefordert oder angeregt, sich Bilder und/oder Analogien zu einem Sachverhalt zu machen, manchmal sind es sogar Bilderketten bzw. kleine "Filme". Auch bei dieser Art der Visualisierung wandeln sich die eher monotonen digitalen Informationen zu kreativen, erlebnisreichen und spannenden Abenteuern, die sich das Gehirn leichter merken kann. Lernen Sie in einer Gruppe, ist es eine gute Möglichkeit, sich diese Bilder, seien sie auch noch so verrückt, zu schildern. Ich verspreche Ihnen dadurch viel Spass beim gemeinsamen Lernen (Prüfungsvorbereitung!!). Vereinzelt schlage ich Ihnen Bilder vor. Aber das sind immer nur Anregungen. Sollte Ihnen ein Vergleich nicht zusagen oder gefallen, dann erfinden Sie einen, der für Sie passt. Damit erhöhen Sie die Quote der Erinnerungen.
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Bilder/
Analogien
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- "Traumreisen": Dies gilt auch für die im Lernskript angesprochenen Traumreisen. Es ist eine abwechslungsreiche Möglichkeit, das Gehirn zu "füttern", indem man in Gedanken eine Reise durch das Innere des Körpers macht und sich diesen räumlich und zeitlich vorstellt. Dabei kann auch Musik unterstützen. Genauso viel Spass macht es, wenn ein Lerngefährte Sie mit einer Phantasiereise durch ein Thema führt. Wichtig ist, dass Sie sich diese Reise möglichst genau vorstellen (konstruieren) müssen.
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Traumreisen |
- Kartei: eine weitere Hilfe ist es, sich eine Papier- oder "virtuelle" Kartei anzulegen. Eine Seite der Karteikarte enthält eine von Ihnen konstruierte Frage. Auf der Rückseite befindet sich die Antwort und ggf. ein Querverweis auf ein anderes Thema oder auf die Buchseite des Biologiebuches, bzw. Biologieskript, mit dem Sie arbeiten. Der Lerneffekt liegt hierbei vor allem auf dem Erstellen der Fragen und Antworten. Wenn Sie dies von Beginn an kontinuierlich nebenbei machen, ist es nicht viel Arbeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie eine auf Ihre Lernbedürfnisse zugeschnittene Abfragekartei erstellen, mit der Sie sich selbst prüfen oder von jemand anderem abfragen lassen können. Hinzu kommt, dass Sie mit Anwachsen der Kartei sehen, wieviel Sie bereits erfolgreich bearbeitet haben.
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Kartei |
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- Fünf-Schritte-Lesemethode: eine Möglichkeit sich mit Texten zu beschäftigen, ist die Fünf-Schritt-Methode. Diese ist in die Struktur dieses Lernskripts eingewoben. Dabei kommt folgende lernfördernde Vorgehensweise zum Tragen:
- Erster Schritt: Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick
Dazu dient der Vorbereitungstext. Zunächst kommen einige Bemerkungen zum Thema des Kapitels, gefolgt von der Aufforderung, ein Mind-Map zu erstellen.
Dann empfehle ich, dass Sie sich in Ihrem Biologielehrbuch die Überschriften, evtl. Zwischenüberschriften und die Zusammenfassungen zu Beginn oder am Ende eines Kapitels durchlesen.
- Zweiter Schritt: Motivieren Sie sich positiv
Zitat "Verlieben Sie sich in den Lernstoff!" (Facts, 22.10.98). Aus lernpsychologischen Untersuchungen wissen wir, dass das Gehirn positiv besetzte Informationen leichter behält, als negative. Daher ist es sehr hilfreich, sich selbst positiv auf das Thema einzustimmen. In diesem Lernskript helfen Ihnen dabei im Vorbereitungstext einige beeindruckende Daten aus der Welt des menschlichen Körpers sowie die Frage nach besonders interessanten Vorkenntnissen und/oder Zusammenhängen. An anderer Stelle wiederum werden Sie aufgefordert, Bedeutungen zu schaffen, indem Sie überlegen, wo das hier erworbene theoretische Wissen im Schulalltag eine Rolle spielen könnte. Ausserdem sollten Sie noch bestehende Fragen möglichst präzise auf einem separaten Blatt formulieren. Diese sind dann die Grundlage für das Bearbeiten des Textes.
- Dritter Schritt: Das Lesen eines Textes
Dieser Abschnitt ist in dem vorliegenden Lernskript als Hauptteil markiert. Er liefert Ihnen viele Anregungen, sich durch das Thema hindurchzulernen. Sie können die Effektivität steigern, wenn Sie sich aus Überschriften Ihres Biologiebuches 1. eine Frage konstruieren. Dafür ein Beispiel:
Zelle mit Zellorganellen. Mögliche Frage dazu: Was genau ist die Zelle? Was sind die Zellorganellen, warum heissen sie "Organellen" und welche Bedeutung haben sie für die Zelle? Welche Zellorganellen gibt es? Kann man sie gliedern?
Durch die Konstruktion von Fragen steigt die eigene Motivation, darauf auch Antworten zu finden, wodurch sich die Merkquote beim Lesen erhöht.
Eine weitere Unterstützung ist, sich 2. Textstellen farblich zu markieren. Besorgen Sie sich Farbmarker und ordnen Sie jeder Frage eine bestimmte farbliche Bedeutung zu. Das strukturiert bereits den Text. Beispiel: rot für "besonders wichtig" und gelb für "Funktionszusammenhänge". Auch hier gilt, dass Sie selbst die Farben festlegen. In diesen Teil können Sie auch gut Ihre Unterrichtsmitschriften und/oder Arbeitsblätter integrieren.
- Vierter Schritt: Wiederholen der Inhalte
Das geschieht im Abschnitt Lerngewinn. Hier wird durch unterschiedliche Methoden wie Kreuzworträtsel, Lückentext, Zuordnungen und Fragen, der Wissensstoff abgefragt. Bei der Bearbeitung dieses Abschnitts sollten Sie auch die von Ihnen selbst entworfenen Fragen beantworten.
- Fünfter Schritt: Gelerntes überarbeiten und integrieren
Dies finden Sie im Abschnitt Integration und Vernetzung. Es reicht nicht, einfach nur Fakten zu lernen. Sie sollten auch in der Lage sein, diese bei schulischen Fragen anwenden, oder sie mit anderen Themen verknüpfen zu können. Daher begegnen Ihnen in diesen Abschnitten Fallbeispiele mit ergänzenden Fragen und Anregungen.
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Fünf-
Schritte-
Lesemethode |
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- Gewichtung durch Punkte: den meisten Aufgaben sind Punkte zugeordnet. Die Punktevergabe richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad der Frage und der Zahl der Antworten. In der Regel gibt es für jede erwartete Antwort einen Punkt. Bei anspruchsvolleren Fragen werden auch zwei Punkte vergeben.
Dieses Feedback-System hilft Ihnen dabei, den Lernerfolg unmittelbar feststellen zu können. Die für das jeweilige Kapitel erreichten Punkte geben eine RückmeIdung darüber, wie gut der Lernstoff beherrscht und verstanden wird.
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Gewichtung
durch
Punkte
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- Zusatzpunkte: als zusätzliches Bonbon können Zusatzpunkte erarbeitet werden. Diese Punkte gibt es, wenn Fragen beantwortet werden, die Vernetzungen zu anderen Themen herstellen.
Selbstverständlich bringt die Rückmeldung durch Punkte nur etwas, wenn Sie ehrlich zu sich selbst sind, die Fragen entsprechend lösen, ohne im Lösungsteil "mal eben schnell" nachzusehen und sich dann einreden "das hätte ich sowieso gewusst".
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Zusatz-
punkte
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Nun noch einige Tipps und Hinweise zur konkreten Arbeit mit den beispielhaften Lernskripten (siehe unten):
Verwenden Sie einen weichen Bleistift für zu bearbeitende Textstellen. So können Sie das Lernskript in dieser Hinsicht mehrfach durcharbeiten.
Legen Sie sich einen Schreibblock neben Ihr Lernskript. Häufig werden Sie aufgefordert, auf einem extra Blatt etwas zu erstellen, beispielsweise Mind-Maps oder Zeichnungen.
Nehmen Sie sich Zeit beim Ausmalen der Zeichnungen und sprechen Sie die Struktur, die Sie gerade ausmalen, laut aus.
Pausen sind wichtige Bestandteile des Lernens. Zu der Pausengestaltung folgende Empfehlungen:
- sorgen Sie für ausreichende Energiezufuhr
- die Raumtemperatur sollte etwas unter der gewöhnlichen Wohntemperatur liegen
- Bewegung bringt Geist und Körper in Schwung
- ein kleines Schläfchen (zehn bis zwanzig Minuten) kann sehr erfrischend sein
- legen Sie sich konsequent auf die Pausenlänge fest, damit aus der Pause keine Lernstörung wird.
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Tipps
und
Hinweise
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In den Lernskripten z.B. dem "LS Humanbiologie" werden Lernhilfen durch Symbole verdeutlicht:
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Im Text "LS Humanbiologie" begegnen Ihnen insgesamt wiederkehrende Symbole mit folgenden Bedeutungen:
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Hier werden Grundlagenfakten angeboten (= Fakten, die man im Gedächtnis verankern sollte)
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Das Angebot einer Merkhilfe
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Hier wird Ihnen empfohlen, etwas konkret zu malen oder zu schreiben
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Hiermit werden Sie aufgefordert, ein Mind-Map bzw. ein Begriffsnetz zu konstruieren
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Hier gilt die Empfehlung, weitergehende Aktivitäten einzuleiten, beispielsweise etwas zu bearbeiten.
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Mit diesem Symbol wird auf eine Vernetzung hingewiesen, beispielsweise auf die allgemeine Biologie oder Ökologie
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Lernhilfe-Symbole |
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Beispielhafte Lernskripten (LS) aus der Biologie (in Ausarbeitung):
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3. Wichtige Lernprozesse in der Biologie
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Lernprozess 1: Bioinformationen suchen
Ausgangspunkt eines jeden Lernens ist das systematische Suchen und Sammeln von Informationen.Eine gute allgemeine Einführung gibt Metzger in seinem Fachbuch für Studierende "Lern- und Arbeitsstrategien" (Kapitel: 9.1.3.: "Mögliche Informationsquellen suchen".
Informationen liegen oft in gedruckter Form vor, können aber auch über Beobachtungen und Gespräche gewonnen werden.
Bio-Informationsquellen sind in der Regel:
- eigene Notizen aus einer Lehrveranstaltung (Vorlesung/Vortrag, Exkursion, Laborpraktika, Feldpraktika, u.a.)
- Unterlagen zur Lehrveranstaltung (z.B. Vorlesungsskript [---> PHS-BIO-Literaturliste], ergänzende Arbeitsblätter, vertiefende Informationsblätter, u.a.)
- das Lehrbuch zur Lehrveranstaltung [---> Campbell: Biologie] und die "Weiterführende Literatur", jeweils am Ende eines jeden Hauptkapitels [Bsp. Kap. 11: "Die Vermehrung der Zellen"]
- weitere Lehrbücher aus Zimmerbibliothek PHS-Hörsaal 403, PHS-Bibliothek, Bibliotheksverbund ALEPH, Buchhandlungen [Auswahl an Biolehrbücher: ---> Bio-Literaturliste]
- Nachschlagewerke in gedruckter Form [---> Lexikon der Biologie, in 15 Bänden] und elektronischer Form (CD-ROM, [---> Lexikon der Biologie, Römpp Lexikon der Chemie], DVD [---> z.B. Britannica-Lexikon, Encarta-Lexikon, Brockhaus-Lexikon])
- Fachzeitschriften (Fachzeitschrift*, Review-Fachzeitschrift**, Schul-Fachzeitschrift***, Zeitschriften mit Fachbeilagen****, populärwissenschaftliche Zeitschriften*****)
- Informationsquellen aus dem Internet [z.B.: ---> Biolinks, ---> Internet-Suchmaschinen, ---> Britannica-Lexikon, ---> Encarta-Lexikon]
- Fachpersonen/Experten/Fachvereinigungen schriftlich/per e-mail anfragen [Bsp. Allgemeine Mikrobiologie/Medizinische Mikrobiologie ---> Kontakt via Internet]
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Weiterführende Tipps zu "Informationen suchen":
- Suchstrategien und Suchmaschinen im Internet:
eine knappe, zusammenfassende Darstellung von Suchstrategien: Bio-Suchstrategien
eine gute Internet-Adresse zur Beschreibung der verschiedenen Suchdienste: Suchhilfen
eine gute Einführung ins Internet für Lehrkräfte: Internet-Ratgeber für Lehrer
- Literaturkataloge im Internet:
- Literaturkataloge der CH-Bibliotheken: z.B. PHS-Bibliothek (Rubriken: Medien, Katalog), ALEPH-Verbundkatalog (Rubrik: Katalogauswahl)
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Lernprozess 2: Informationen ordnen
Lernprozess 3: Informationen analysieren
Lernprozess 4: Informationen anreichern
Lernprozess 5: Informationen in Konzeptkarten umwandeln
Lernprozess 6: Informationen/Konzeptkarten in mentale Konstrukte einbauen
Lernprozess 7: Über mentale Konstrukte als Wissen verfügen
Lernprozess 8: Wissen in Erkenntnisse umwandeln
Lernprozess 9: Probleme lösen
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| © Biowebsite: PHS-Biologie/FK 2002 |
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