PHS-Biologie
Pflanzenglossar


Pflanzenfachbegriffe erklärt in Wort und Bild
BIO-Startseite Pflanzenherbar
..Stand: 27.06.2002
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Fachbegriffe zur Pflanzenbiologie: alphabetisch geordnet

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Adventivwurzel
Bioindikator
Bioindikatoren sind Pflanzen, Tiere oder Mikroorganismen, deren Vorkommen oder deren leicht erkennbares Verhalten sich mit bestimmten Umweltverhältnissen in einen so engen Zusammenhang bringen lässt, dass man sie als Zeiger zur Beurteilung des Zustandes der Luft, der Gewässer und der Böden verwenden kann.
Als Bioindikatoren für die Untersuchung von Umweltbedingungen an einem Standort eignen sich jene Lebewesen besonders gut, welche für bestimmte Umweltkomponenten einen schmalen Toleranzbereich haben, also bezüglich dieser Umweltfaktoren eng begrenzte Anforderungen stellen. Sie werden als
Zeiger-Lebewesen bezeichnet, da sie ganz bestimmte Umweltqualitäten anzeigen.
Kommen Lebewesen natürlicherweise nur an bestimmten Standorten, dort aber relativ zahlreich vor, so werden sie als
Charakter-Lebewesen für diese Standorte bezeichnet.
Compositae
(syn. Asteraceae): der Name von lat. compositus, zusammengesetzt, soll deutlich machen, dass die scheinbar einfache Blüte einen aus vielen Einzelblüten ("Blütchen") zusammengesetzten Blütenstand darstellt ---> siehe Abb.
Kambium
Koleoptile
Nucellus
umschliesst als einzellige Schicht den inneren Teil der Samenanlage, der den Embryosack enthält
Ökologische
Kennzahlen
Ökologische Kennzahlen sind Zeigerwerte (Pflanzenzeigerwerte), welche das ökologische Verhalten der Pflanze zu den 5 wichtigsten Standortfaktoren (am Standort vorherrschende Umweltfaktoren) angeben:
L
Lichtzahl
1 Tiefschattenpflanze/ 2: zw. 1 und 3/ 3: Schattenpflanze/4: zw. 3 und 5/ 5: Halbschattenpflanze/ 6: zw. 5 und 7//: Halblichtpflanze, meist bei vollem Licht, aber auch im Schatten/8: Lichtpflanze, ausnahmsweise bei < 40%r.B./9: Volllichtpflanze > 50% r.B.
T
Temperaturzahl
1 Kältezeiger/... 3: Kühlezeiger/ .. 5: Mässigwärmezeiger/ .. 7: Wärmezeiger/ .. 9: extremer Wärmezeiger
F
Feuchtezahl
1 Starktrockniszeiger/ .. 3: Trockniszeiger/ .. 5: Frischezeiger/ .. 7: Feuchtezeiger/ .. 9: Nässezeiger/ 10: Wechselwasserzeiger/ 11: Wasserpflanze
R
Reaktionszahl
1: Starksäureanzeiger/ .. 3 Säurezeiger/ .. 5: Mässigsäurezeiger/ .. 7: Schwachsäure- bis Schwachbasenzeiger/ 9: Basen- und Kalkzeiger
N
Stickstoffzahl

1: stickstoffärmste Standorte anzeigend/ .. 3: auf stickstoffarmen Standorten/ .. 5: mässig stickstoffreiche Standorte anzeigend/.. 7: stickstoffreiche Standorte anzeigend/ .. 9: an übermässig stickstoffreichen Standorten konzentriert (Verschmutzungsanzeiger)

Phytochrom
Ein Sensorpigment, das die Gestaltbildung [Morphogenese] mittels Licht als wichtigster äusserer Faktor steuert. Es ist ein Chromoprotein, das in zwei ineinander konvertierbaren Formen vorkommt. Es wirkt katalytisch in verschiedenen Prozessen der Fotomorphogenese (z.B.
Phytohormone
Phytohormone sind pflanzliche Botenstoffe, die schon in geringer Konzentration (mikromolar) eine spezifische oder multiple (mehrfache) Wirkung haben. Synthese- und Wirkungsort können unterschiedlich oder identisch sein. Sie wirken steuernd auf Entwicklungsprozesse ein. Sie gehören 7 verschiedenen Substanzklassen an (Auxine, Gibberelline, Ethylen, Cytoinine, Abscisinsäure, Jasmonsäure, Brassinosteroide)
Samen
Unter Samen versteht man die reife Samenanlage mit dem Embryo, umgeben von einer Samenschale und mit einem Nährgewebe (Endosperm)
Seitenwurzeln
Zeiger-
Lebewesen
Als Bioindikatoren für die Untersuchung von Umweltbedingungen an einem Standort eignen sich jene Lebewesen besonders gut, welche für bestimmte Umweltkomponenten einen schmalen Toleranzbereich haben, also bezüglich dieser Umweltfaktoren eng begrenzte Anforderungen stellen. Sie werden als Zeiger-Lebewesen bezeichnet, da sie ganz bestimmte Umweltqualitäten anzeigen.
Zungenblüten
Blüten (bei den Compositae, syn. Asteraceae: blütenähnliche Köpfchen) mit kurzer Röhre und einseitig schmalem und sehr lang ausgezogenen Zipfel - meist nur ein einziger - werden als Zungenblüten bezeichnet ---> siehe Abb.
Literaturhinweise: Weitergehende Kurzinformationen wie Definitionen, kurze Erklärungen u.ä. finden sich den den folgenden Werken:

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