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PHSG-Biologie
Pflanzenherbar
Pflanzen kennen = Natur lesenPfl
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Wildkräuter, Sträucher und Bäume: alphabetisch geordnet
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1. Pflanzen als "Buchstaben der Natur" oder Pflanzenkenntnisse einmal anders
Die häufig zu beobachtende "Lehrerleidenschaft", den Schülerinnen und Schülern einfach Pflanzennamen an den Kopf zu werfen, Klausuren als Bestimmungsübungen durchzuführen, auf Exkursionen dem Schüler möglichst viele Artenkenntnissse "einzutrichtern" oder ohne weitere Ausführungen einfach ein möglichst grosses Pflanzenherbar anzulegen und zu benoten, führt entgegen der Erwartung eher zu einer Abwendung denn Zuneigung zu den Pflanzen. Pflanzen sind aber nicht nur die wichtigsten Organismen überhaupt auf diser Erde (wichtiger als Mensch und Tier im Naturhaushalt!), sondern auch höchst interessante Lebewesen. Pflanzen sollten daher unter diesem Gesichtspunkt sorgfältig und "nachhaltig" eingeführt werden.
Geeignete Themenkreise sind u.a.:
- Wieso wächst diese Pflanze ausgerechnet an diesem Standort? Was sagen sie uns über den Standort aus? (Stichworte: Bioindikation, Charakterpflanze).
- Welche Aufgabe erfüllt sie in der Natur? (z.B. Produzent für welches Tier?)
- Welche Köstlichkeiten liefert uns diese Pflanze? (z.B. Nutzpflanzen, Heilpflanze, Duftpflanze, Aromapflanze, Giftpflanze, Baustoffpflanze, Energiepflanze u.a.)
- Besonderheiten der Pflanze (Geschichte, frühere Nutzung, anatomisch-morphologisch-physiologische Besonderheiten)
- Praktische Erprobung der Pflanze (z.B. als Wildsalat, Kräuterextrakt, Sirup, Honig, Tee, u.a.)
- Wieso ist diese Pflanzen an diesem Standort bedroht (Rote Liste Schweiz).
Eine Pflanze, die man mit spannenden Informationen, Beobachtungen, Versuchen und ökologischem Hintergrundswissen einführt, wird von den Lernenden zeitlebens nicht mehr vergessen und auch entsprechend geachtet. Die daraus sich ergebende Haltung und Werteinstellung gegenüber der Natur ist eine der tragenden Grundlagen einer echten und heute dringend notwendigen Umweltbildung!
Ziel:
Die Lernenden (aber auch die Lehrkräfte) sollen Pflanzen als spannend und kostbar erfahren; sie sollen ihnen wie ein "Naturalphabet" erscheinen, das man lesen lernen kann. Die Pflanze spricht zu ihnen über ihren Standort: "Ich wachse hier, weil man mit ständig den Nährstoff Stickstoff im Übermass offeriert" oder "Ich liebe feuchte, schattige Stellen".
Kurz, Pflanzenkenntnisse sollen Lehrkräften und Lernenden als bereichernd und anregend erfahren. Und: Pflanzen sollen als schützenswert geachtet werden, denn die Natur kann ohne uns sehr gut existieren, wir aber nicht ohne die Pflanzen!
2. Welche Pflanzen soll man auswählen?
Pflanzen, die uns eine Auskunft über unsere Umwelt geben, die interessante Inhaltsstoffe produzieren, die einen spannenden biologischen Mechanismus entwickelt haben, kurz Pflanzen mit Geschichten werden fast automatisch von uns "gelernt". Wir prägen sie uns tief ein. Und so springen sie uns denn z.B. auf einer Wanderung ins Auge und erzählen uns ihre Geschichte.
Welche Kategorien von Pflanzen eignen sich für diese Art von Pflanzenkentnissen?
Beispiele von geeigneten Pflanzenthemen:
- Heilpflanzen (Bsp. Beinwell, Knoblauchsrauke)
- Giftpflanzen (Bsp. Buschwindröschen, Eisenhut)
- Zeigerpflanzen bzw. Bioindikatoren (zeigen uns den Zustand der Umwelt an, z.B. Überdüngung, Lichtverhältnisse; Bsp. Brennessel, Gemeine Nachtkerze)
- Duft-, Aroma- und Kosmetikpflanzen
- Essbare Wildkräuter und Gewürzpflanzen (Bsp. Waldmeister, Wiesenkerbel)
- Färbepflanzen (Bsp. Schafgarbe, Schachtelhalm)
- Rohstoffpflanzen (z.B. Holz-, Fasern- oder Ölliefernd: Bsp. Tanne, Hanf, Raps)
- Bäume und Sträucher von besonderer Bedeutung (Bsp. Buche, Sanddorn)
- Heckenpflanzen (Bsp. Gemeiner Schneeball, Gefleckte Taubnessel)
- Botanische "Spezialitäten":
- fleischfressende Pflanzen
- Bewegungen (Bsp. Sumpf-Storchschnabel, Sauerdorn)
- Anpassungen (Bsp. sukkulente Pflanzen wie Wolfsmilcharten, Wasser-Pflanzen wie Wasser-Hahnenfuss)
- Halbschmarotzer- und Schmarotzerpflanzen (Bsp. Augentrost, Kleine Sommerwurz)
- Kletterpflanzen (Bsp. Zaun-Winde, Gemeiner Hopfen)
- Immergrüne Pflanzen (Bsp. Efeu, Kleines Immergrün)
- besondere Mechanismen, z.B. zur Bestäubung, Verbreitung, Taxien (Bsp. Rachenblütler wie Taubnessel, Springkraut, Ahorn)
- Frühblüher (Bsp. Hohler Lerchensporn, Salomonssiegel)
- Überwinterungstrategien (Bsp. Bingelkraut, Aronstab)
- Überlebenskünstler (extreme Anpassungen an z.B. Trockenheit: Trauben-Steinbrech, Schwermetalle: Taubenkropf-Leimkraut)
- Symbiosen (Bsp. Leguminosen wie Feld-Klee, Bräunliche Nestwurz)
- Pflanzen in Pflasterritzen (Bsp. Weiss-Klee, Gemeines Hirtentäschel)
- Ackerwildkräuter (Bsp. Kornblume, Klastch-Mohn)
- ausgesprochene Experimentier- und Beobachtungspflanzen (Bsp. Efeu, Wasserpest)
- liebesfördernde Pflanzen (Bsp. Rosmarin, Senf)
- Phänologie ("Uhrenpflanzen", Bsp. Hasel, Wald-Schachtelhalm)
- Fallenpflanzen (Bsp. Fettkraut, Aronstab)
- "Gesteckpflanzen" (Bsp. Wiesen-Bärenklau, Gemeine Schaf-Garbe)
- invasive Pflanzen (Neophyten): fremde Pflanzenarten, die die einheimischen Arten verdrängen. Diese sogenannte invasive Neophyten können zudem auch für den Menschen gefährlich werden, da sie Verbrennungen und Allergien auslösen können
- u.v.m.
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Schulisches Heilpflanzenporträt
Gemeiner Löwenzahn oder Wiesen-Löwenzahn
[Taraxacum officinale]
Familie: Korbblütengewächse (Asteraceae/ Compositae)
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| 1. Kurze botanische Beschreibung |
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| 1.1. Sichere Kennzeichen |
Blüten: gelb, in grossen, einzelnen Körbchen (Köpfchen-Körbchenblütler); nur Zungenblüten
Optisch attraktive Blütenstände bieten Pollen und Nektar in solcher Fülle, dass sich die Bestäuber praktisch nur noch für sie interessieren (vgl. Fortpflanzung)
Blütezeit: März - Nov.
Stängel: blattlos, glatt, glänzend, weitröhrig (hohl!), mit weissem Milchsaft
Blätter: grundständig, rosettig, schrotsägeförmig
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| 1.2. Standort/Lebensraum |
Wiesen, Fettwiesen und -weiden, Wegränder, lichte Wälder, Schuttplätze; praktisch fast überall. Sehr häufig, sehr formenreich.
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| 1.3. Botanische Besonderheiten |
Blüten bei Sonne und hellem Wetter geöffnet, sonst geschlossen (stärkeres Wachstum der Hüllblattaussenseite).
Blütenfarbe: gelbe farbtragende Körner (= Chromoplasten) mit Carotinoiden ("Rüeblifarbstoffe").
Wurzel: verdickte Pfahlwurzel, bis ca. 2 m. Im Herbst mit bis zu 40% Inulin (= Reservekohlenhydrat, aus Polyfruchtzucker statt Traubenzucker (= Stärke) aufgebaut), im Frühjahr nur noch 1-2%, dafür reichlich Einfachzucker.
Früchte: "Fallschirm" (Pusteblume), theoretische Flugweite: ca. 10 km.
Milchsaft: mit 0.1% Kautschuk, Zuchtformen bis 6-10%, daher zeitweise eine grosse Rolle als Kautschuklieferant.
Fortpflanzung: Insektenbestäubung (Bienen, Fliegen), Selbst- und Nachbarbestäubung, auch Jungfernzeugung.
Die gelben Blüten des Löwenzahns dominieren im Frühling so stark, dass sie die Bienen an sich binden und so eine Gefahr für den Ertrag von z.B. Apfelbäumen bilden können. Aber: der Löwenzahn ist auf den Besuch der Bestäuber gar nicht angewiesen, betreibt er doch eine Fortpflanzungsweise, die durch den Wegfall der Gametenfusion (Verschmelzung der Keimzellen) gekennzeichnet ist. Sinn: ?. Hypothese: die anderen Pflanzen erhalten weniger Bienenbesuch, bilden dadurch weniger Samen und stellen so eine geringere Konkurrenz zum Löwenzahn dar.
Der Löwenzahnpollen wird in den Pollenflugkalendern als Heuschnupfenerreger geführt; daher muss auch mit Windbestäubung gerechnet werden.
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2. Wissenswertes
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| 2.1. Name |
sowohl der deutsche Name "Löwenzahn" als auch die wissenschaftliche Bezeichnung verwandter Arten "Leontodon" (Bsp. Leontodon autumnalis: Gemeiner Herbstlöwenzahn)[lat. leo = Löwe, dens = Zahn] beziehen sich auf die "Blattzähne" der grob gesägten Blätter. Die Herkunft des Fachnamens "Taraxacum" ist unklar; oft wird er als arabischer Pflanzenname interpretiert.
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| 2.2. Ökologie |
liebt stickstoffreichen, allgemein nährstoffreichen Standort ---> Fettwiesenindikator, Düngungsindikator! Durch Überdüngung oft gefördert (Name: Kuhblume).
Extrem hohe Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen; aus einem gehälfteten Wurzelstock wächst an ganz verschiedenen Standorten trotz Erbgleichheit in äusserlich grundverschiedene Formen, z.B. eine kleinblättrige, niedrige oder normalblättrige Flachland- und Hochgebirgsform.
Trotz Erbgleichheit äusserlich grundverschieden (kleinblättrig, niedrige vs. normale Form).
Sehr regenerationsfreudig (Rasenmäher!)
Ökologische Kennzahlen: L7 TX F5 RX N7
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| 2.3. Heilpflanze |
Bitterstoffhaltig ---> fördert Gallensekretion, wirkt ähnlich wie die Gallenflüssigkeit fettverteilend (Emulgator).
Blätter als harntreibendes Mittel (Name: Bettseicherli!) und für Frühjahrskuren ("blutreinigend"). Droge wird bei Verdauungsstörungen, Gallen-, Leber-, Nieren- und Blasenleiden eingesetzt. Bestandteil von Magen-, Gallen-, Leber- und Stoffwechseltees.
Pollen: Heuschnupfenerreger
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| 2.4. Verwendung |
Blütenfarbe wurde früher zum Färben der Butter verwendet (Name: Butterblume).
Mittlere Bienenweide (maximal um 9 Uhr), durch hohe UV-Reflexion "bienenanziehend"; 125'000 Blütenköpfe bringen 1 kg Honig. Beliebtes Kaninchenfutter.
Im Herbst gegrabene Wurzeln geröstet als Kaffeeersatz wie Zichorie.
Junge ungedüngte Blätter ergeben schmackhaften Wildsalat (durch Wässern der frischen Blätter entbittert); auch als Zusatz zu Kopfsalat empfehlenswert. Rezept zur Fühlingszeit!
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| 3. Schulische Verwendung |
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| 3.1. Versuche im Schulzimmer |
Kleine botanische, physiologische und ökophysiologische Versuche und Beobachtungen:
Gewebespannung: röhrigen Stängel spalten, Spaltteile rollen sich bald um, vor allem wenn man den Stängel ins Wasser legt (Dehnung der Zellen der Röhreninnenwand). Lit.: MOLISCH, S. 74-75.
Vergeilung [Etiolement]: Bedeckt man die Blattrosetten vom Löwenzahn im Herbst mit flachen Steinen oder Brettern, so sind die im Frühjahr neu auszutreibenden Blätter durch Vergeilung [Etiolement] weisslich und zart. Sie ergeben einen vorzüglichen vitaminreichen Salat, während die am Licht entwickelten Blätter hart sind und bitter schmecken.
Erklärung: Pflanzen, die unter normalen Verhältnissen grün sind, bilden in der Regel ihren Chlorophyllfarbstoff nur im Licht aus; bei Ausschluss von Licht erscheinen die sonst grünen Blätter gelb un d klein, die Stengel fast weisslich und überverlängert. Dieses merkwürdige Aussehen von im Dunkeln gezogenen Pflanzen wird als Etiolement oder Vergeilung bezeichnet. Lit.: MOLISCH, S. 127-128.
Vitamin-C-Gehalt: Presssaft aus jungen Löwenzahnblättern (Reibschale, Knoblauchpresse) mit Ascorbinsäure-Teststäbchen (Macherey Nagel QUANTOFIX Ascorbinsäure, Art.Nr. 913 14 (50 - 2'000 mg/l Vitamin C; Merckoquant, Art.Nr, 10 023) Vitamin-C-Gehalt bestimmen (Versuchsanleitung als Beipackzettel).
Reizbare Blütenblätter: Die randlichen Zungenblüten des Löwenzahns sind gegen Erschütterung reizbar: sie zeigen nach einer Reihe von Stössen, ausgeführt mit dem Finger, eine deutliche Aufwärtskrümmung. Lit.: MOLISCH, S. 154-155.
Mikroskopischer Nachweis der Farbstoffträger: Die gelben Blütenblätter enthalten die mikroskopisch nachweisbaren gelben Chromoplasten. Lt.: MOLISCH, S. 154-155.
Nachweis der Färbungsart: Hält man das rauchende Ende einer brennenden Zigarette an ein leuchtend gelb gefärbtes Blütenblatt des Löwenzahns, so tritt keine Farbändeung ein, da die Farbe in gelben Chromoplasten ("Gelbkörperchen" analog den "Blattgrünkörperchen") vorhanden ist. Im Zellsaft gelöste gelbe Farbstoffe der Anthoxanthinklasse, z.B. des im Garten kultivierten "Mädchenauges" [Coreopsis tinctoria, C. grandifloria] oder des Zweizahns [Bidens ferulaefolia] schlagen bei der Rauchbehandlung sofort in eine intensiv rote und bleibende Farbe um. Lit.: MOLISCH, S. 168.
Pollenkeimung: Blütenstaub von Löwenzahn, suspendiert in 3-5%iger Rohrzuckerlösung in einer sog. feuchten Kammer als "hängender Tropfen" (z.B. im Objektträger mit Vertiefung) zeigt die Pollenkeimung: das Austreten der Pollenschläuche und deren Längenwachstum. Lit: MOLISCH, S. 225-227.
Flugeinrichtungen: Ausgezeichnete Flugeinrichtungen treffen wir bei zahlreichen Korbblütlern in Form von Federkronen an, so z.B. beim Löwenzahn.
Erklärung: Flugeinrichtungen sind ein von der Natur häufig verwendetes Mittel zur Verbreitung der Samen und Früchte. Lit.: MOLISCH, S. 231-232.
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| 3.2. Beobachtungen im Freien |
siehe Tipps zu "Pflanzenkundlichen Exkursionen"
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| Literaturnachweis |
SPOHN, M., AICHELE, D., GOLTE-BECHTLE, M., SPOHN, R.: Was blüht denn da? Sicher nach Farbe bestimmen.. - Franckh-Kosmos Verlags-GmbH, Stuttgart, 58. Aufl. (2008).
DÜLL, R., KUTZELNIGG, H.: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands.Ein botanisch-ökologischer Exkursionsbegleiter. - Quelle &- Meyer Verlag, Wiebelsheim, 6. Aufl. (2005).
MOLISCH, H, DOBAT, K.: Botanische Versuche und Beobachtungen mit einfachen Mitteln. Ein Experimentierbuch für Schulen und Hochschulen. - Gustav Fischer Verlag, Stuttgart, 5. Aufl. 281 S. (1979).
VONARBURG, B.: Natürlich gesund mit Heilpflanzen. - AT-Verlag, Aarau, 6. Aufl. (2001).
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| Autor |
K. Frischknecht
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