LERNZIELE zu den einzelnen PHS-Vorlesungen in Biologie

BIO-Startseite
Stand: 22.12.2006

Die Vorlesungsunterlagen beinhalten eine Auswahl aus dem schier unerschöpflichen Wissensbestand der modernen Biologie und nimmt gleichzeitig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Lehrkräfte bzw. den wünschenswerten "Schulstoff". Dennoch ist es für den Lehramtskandidaten kaum möglich, innerhalb dieser Stoffauswahl nochmals Akzente für die Prüfungsvorbereitung zu setzen. Dazu dienen die
Konzepte (vgl. entsprechende Skripte), Zusammenfassungen (in allen Skripten) sowie die Lernziele, welche die "eiserne Grundration" des verfügbaren Sachwissens herausschälen.
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Biopraktikum 2
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Biopraktikum 2
    LERNZIELE Allgemeine Ökologie und Humanökologie

Thema 1: Grundlagen zur allgemeinen Ökologie
  1. Umweltprobleme 2000:
    Überblickartige Kenntnis der wichtigsten lokalen und globalen Umweltprobleme.
  2. Grundlegende Begriffe der Ökologie:
    Kenntnis der wichtigsten Begriffe der Ökologie: Ökologie, Umwelt, Biotop, Biozönose (Lebensgemeinschaft), Ökosystem, Ökofaktoren (abiotische, biotische). Zu jedem Begriff können Sie anschauliche Beispiele zur Verdeutlichung angeben.
  3. Ökosystem:
    Sie kennen die wichtigsten Komponenten eines Ökosystems und können diese anschaulich an den Beispielen Wald, Wiese und Gewässer erläutern. Sie kennen die Stellung der Produzenten, Konsumenten verschiedener Ordnung und der Zersetzer (Destruenten) in einem Ökosystem sowie die Beziehungen (Wechselwirkungen) untereinander.
  4. Lineare Ketten und Wechselwirkungen:
    Sie können Beispiele für lineare Wirkketten und vielfach vernetzte Wirkketten mit Rückkoppelungen angeben. Sie kennen die Unterschiede zwischen Wachstumskreisen, Konkurrenzkreisen und Regelkreisen und je dafür biologische Beispiele und deren Auswirkungen anführen.
  5. Biomasseströme, Stoffkreisläufe und Energieflüsse:
    Kenntnis der Funktion und Bedeutung der Stoff- und Energieflüsse in der Biosphäre und Schlussfolgerungen bezüglich menschlicher (Wirtschafts-)Ökosysteme.
  6. Biologische Gleichgewichte und Stabilität:
    Das Konzept des "biologischen Gleichgewichts" und der "Stabilität" erklären und an positiven wie negativen Beispielen verdeutlichen können.
  7. Biodiversität:
    Bedingungen und Bedeutung der Biodiversität kennen. Mindestens 30 Pflanzenarten kennen (deutscher Name, ökologische Bedeutung, interessante Details) und ihren Lebensräumen zuordnen können.

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Thema 2: Lebensraum Wald
  1. Bedeutung des Waldes:
    Kenntnis der Wohlfahrts-, Schutz- und Nutzleistungen des Waldes.
  2. Standortfaktoren:
    Kenntnis der wichtigsten Standortfaktoren des Waldes, d.h.
    - Lichtverhältnisse, Stockwerkbau, Anpassungen an Lichtverhältnisse
    - Temperatur und Wasserversorgung, Frostabhärtung.
  3. Stoffkreisläufe im Waldboden:
    Kenntnis der Grundzüge der Stoffkreisläufe in einem Waldboden, inkl. einiger wichtiger Vertreter der Bodenlebewesen (Abb. 2.14, 2.15.2).
  4. Lebensgemeinschaften des Waldes:
    Begriffe und Beispiele zu Lebensgemeinschaften im Wald (Abb. 2.21, 2.22, 2.23; Abb. 2.18.1, 2.18.2, 2.19.1).
  5. Wald als "Freilandlabor":
    Ergebnisse der Waldexkursion interpretieren können. Eigene Vorschläge zur Nutzung des Waldes für den Unterricht ausarbeiten können ("Wald als Lernort für alle Sinne").

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Thema 3: Lebensraum Wiese
  1. Bedeutung der Wiese:
    Die Bedeutung der Wiesen für Natur und Mensch (Bewirtschaftung) kennen.
  2. Ökosystem Wiese:
    Die typischen Eigenheiten des Ökosystems im Vergleich zu anderen Ökosystemen (Bps. Wald) beschreiben und Konsequenzen für Organismen (Pflanzen, Tiere) herleiten können.
  3. Glatthafer- und Magerwiesen:
    Die Merkmale dieser beiden Wiesentypen beschreiben können.
  4. Bau von Gräsern:
    Den typischen Bau eines Grases beschreiben können
  5. Wiese als "Freilandlabor":
    Vorschläge für eine Wiesenexkursion begründen und einige wichtige Methoden ökologischer Untersuchungen dem Prinzip nach kennen. Ergebnisse der Wiesenexkursion interpretieren können. Eigene Vorschläge zur Nutzung der Wiese für den Unterricht ausarbeiten können ("Wald als Lernort für alle Sinne").

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Thema 4: Lebensraum Gewässer
  1. Bedeutung der Gewässer:
    Die Bedeutung der Gewässer für Mensch und pflanzliche/tierische Organismen kennen.
  2. Wasser- und Gewässereigenschaften:
    Die physikalischen Eigenschaften des Wassers erläutern und deren ökologische Auswirkungen an konkreten Beispielen erläutern können.
  3. Anpassung von Organismen an stehende und fliessende Gewässer:
    Die wichtigsten Anpassungsmerkmale der Organismen stehender Gewässer (inkl. Phyto- und Zooplankton) und fliessender Gewässer erklären können (unter Nennung konkreter Beispiele aus der Fliessgewässerexkursion).
  4. See-Jahresgang, Eutrophierung und Kläranlage:
    Das Verhalten des Wasserkörpers See im Jahresgang erklären können.
    Die Mechanismen, die zu einer Eutrophierung führen, verstehen. Massnahmen der Wasserreinigung erklären können.
  5. Chemisch/physikalische Parameter:
    Die wichtigsten physikalisch-chemischen Parameter von Gewässern charakterisieren und für die Bestimmung der Gewässergüte anwenden können (Auswertung Fliessgewässerexkursion)
  6. Bioindikatoren der Gewässergüte:
    Allgemeine und biologische Gewässergüteindikatoren kennen (Bioindikation mit wirbellosen Tieren, mikrobiologische Hygieneindikatoren) und Resultate einer Gewässeruntersuchung interpretieren können.

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Thema 5: Umweltprobleme global und lokal
  1. B:
    Die.
  2. W:
    D.
  3. A:
    D.
  4. S:
    D.
  5. C:
    D.
  6. B:
    A.

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    LERNZIELE Humanbiologie II (SLA-Lehrveranstaltung)

Thema 1: Zellbiologie heute: Umfang, Reichweite, Bedeutung und Anwendungen
  1. Horizontale, vertikale und metabiologische Ebene der Erforschung der Biologie:
    Die Biologie als komplexe Wissenschaft wird mehrdimensional erforscht: horizontal, vertikal und metabiologisch. Sie können erklären, was darunter verstanden wird und können je zwei daran beteiligte Teildisziplinen der Biologie anführen.
  2. Zytologie vs. Zellbiologie:
    Definition der beiden Begriffe "Zytologie" und "Zellbiologie" und Veranschaulichung mit konkreten Beispielen aus Forschung und Praxis.
  3. Zellbiologie:
    Erklärung und Beispiele, wieso die Zellbiologie eine attraktive Wissenschaft von grossem Anwendungspotential geworden ist.
  4. Bedeutung und Anwendung en der Zellbiologie:
    Überblick über die wichtigsten Bereiche, in denen die angewandte Zellbiologie heute bereits eine grosse Rolle spielt.
  5. Zellbiologie im Alltag:
    Kenntnis einiger zellbiologischer Phänomene im Alltag des Schülers/der Schülern.

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Thema 2: Zytologie: Ein Blick in die Zellen als Bausteine des Lebens
  1. Meilensteine der Zytologie:
    Kenntnis der wichtigsten Ereignisse der Zytologiegeschichte (17. Jh.: 1665: Hooke: Entdeckung der Zelle; 1683: Leeuwenhoek: Bakterien!; 19. Jh.: Brown: Zellkern; Schleiden/Schwann: Zelltheorie; 20. Jh.: Ruska: Elektronenmikroskop).
  2. Grundlagen zum Lichtmikroskop:
    Kenntnis der prinzipiellen Funktionsweise des Lichtmikroskops (Skript Kap. 2.2.1.; vgl. auch PHS-Biologiepraktikum I!).
  3. Lichtmikroskopische Bilder von Zellen:
    Kenntnis der Zellen im Grössenvergleich, Beispiele Zusammenhang Struktur und Funktion, Vergleich bakterieller-pflanzlicher-tierischer Zellen.
  4. Elektronenmikroskopisches Bild der Zelle:
    Kenntnis der wichtigsten Bestandteile einer pflanzlichen und tierischen Zelle im elektronenmikroskopischen Bild.
  5. Zellorganellen:
    Kenntnis vom prinzipiellen Bau und von den wichtigsten Funktionen der Zellorganellen und der weiteren Zellbestandteile (besonders wichtig: Zellwand, Zellmembran, Vakuole, Zellkern, Mitochondrien, Chloroplasten, Endoplasmatisches Retikulum, Ribosomen, Golgi-Apparat, Lysosomen, Cytoplasmaeinschlüsse).

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Thema 3: Histologie: Von den Zellen zu den Geweben
  1. Einteilung der Zellen nach Funktionen:
    Kenntnis der Zellarten nach funktioneller Einteilung (mit je 2 Bsp.).
  2. Vier Hauptgewebearten:
    Grundlagenkenntnisse zu den vier Hauptgewebsarten: 1. Epithelgewebe, 2. Binde- und Stützgewebe, 3. Muskelgewebe und 4. Nervengewebe.
  3. Nerven- und Muskelgewebe:
    Vertiefte Kenntnisse dieser beiden Gewebstypen.

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Thema 4: Immunbiologie: Zellen in ständiger Abwehrbereitschaft
  1. Die Bestandteile des Abwehrsystems:
    Das Abwehrsystem schützt uns vor Infektionen (Parasiten, Protozoen, Bakterien, Pilze, Viren, Toxine). Es erkennt fremde Antigene und leitet Massnahmen zu ihrer Unschädlichmachung ein.
    Es besteht aus vier Teilsystemen, die eng zusammenarbeiten (unspezifische - spezifische - zelluläre - humorale Abwehr.
    Kenntnis der wichtigsten beteiligten Faktoren und Zellen des Abwehrsystems.

  2. Unspezifisches Abwehrsystem:
    Das unspezifische Abwehrsystem reagiert schnell auf Eindringlinge, erkennt sie aber nicht immer und vernichtet sie oft nicht vollständig. Zum unspezifischen Abwehrsystem zählen die natürliche Resistenz (Haut, Schleimhäute, Tränenflüssigkeit, u.a.), Phagozyten (Fresszellen), die natürlichen Killerzellen und das Komplementsystem (ein Enzymsystem, das Fremdzellen zerstören kann).
  3. Spezifisches Abwehrsystem:
    Das spezifische Abwehrsystem braucht länger als das unspezifische, führt dann aber zu einer sehr effektiven Abwehr. Es kann Fremdantigene exakt erkennen und besitzt eine Merkfähigkeit durch Gedächtniszellen, die bei einer erneuten Infektion mit einer sofortigen Abwehrreaktion antworten.
    Das spezifsche Abwehrsystem besteht aus T-Zellen und B-Zellen. Die verschiedenen T-Zell-Formen bilden das spezifisch zelluläre Abwehrsystem, während die B-Zellen durch die von ihnen gebildeten Antikörper wirken.
    Kenntnis der Abläufe nach einer z.B. bakteriellen Infektion.

  4. Impfungen:
    Durch die Aktivimmunisierung (Schutzimpfung) wird erreicht, dass im Körper Antikörper gegen den durch den Impfstoff "präsentierte" Fremdantigene gebildet werden, die dann wirksam vor einer ernsten Infektion schützen können. Bei der Passivimmunisierung werden dagegen direkt Antikörper zugeführt, die zwar sofort wirken, aber eine kurze Lebensdauer haben.
  5. Abwehrorgane:
    Kenntnis der wichtigsten Abwehrorgane (primäre Organe: Thymus, Knochenmark; sekundäre Organe: Lymphknoten, Mandel, Milz)

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Thema 5: Sinnesorgane: Sehen, Schmecken und Riechen, innere Sinne
  1. Grundlagenbegriffe:
    Kenntnis der Schlüsselbegriffe (Sinnesreize, Wahrnehmung, Reizbarkeit, Sinneszellen, Sinnesorga, Rezeptor, Sensor).
  2. Lichtsinn: Bau des Auges:
    Kenntnis des Baus des Sehapparates (Erklärung der wichtigsten Elemente mit Hilfe eines Augenmodells, inkl. des Strahlenganges und der wichtigsten Augenfehler (Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Altersweitsichtigkeit).
  3. Netzhautbau und elektrochemische Lichtreaktionen der Fotorezeptoren:
    Vertiefte Kenntnisse des Bau der Retina (besonders der Stäbchen- und Zapfenzelle) und des Ablaufs der Lichtreaktionen in den Stäbchen.
  4. Leistungen des Gesichtssinns:
    Kenntnis der wichtigsten Leistungen des Gesichtssinns
  5. Chemische Sinne:
    Überblicksartige Grundkenntnisse der chemischen Sinne (Geschmackszonen, Bau Geschmacksknospe, Lage und Bau der Riechschleimhaut, Reaktionsabfolge Geruchs-/bzw. Geschmacksmolekül ---> Aktionspotential).

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Thema 6: Sinnesorgane: Hörsinn und Gleichgewichtssinn
  1. Hörsinn: Bau des Ohres:
    Kenntnis des Baus des Hörorgans (Erklärung der wichtigsten Elemente mit Hilfe eines Ohrmodells und des Cortiorgans) inkl. des Gleichgewichtssinns in den Bogengängen.
  2. Funktion des Hörsinns:
    Das Hörorgan reagiert auf Schallreize. Man unterscheidet das äussere Ohr mit Ohrmuschel und Gehörgang, das Mittelohr mit den Gehörknöchelchen, das Mittelohr mit den Gehörknöchelchen und das Innenohr.
    Das Innenohr ist ein schneckenförmiges Gebilde, in dem das Cortiorgan als sinnesaufnehmende Struktur liegt. Die Hörsinneseindrücke werden über den VIII. Hirnnerven zum Gehirn geleitet.
  3. Von den Schalldruckwellen zum Geniessen von Mozart:
    Kenntnis der Umwandlungskette Schalldrucksinnesreize ----> Aktionspotential ---->Verstehen eines Musikstückes.
  4. Gleichgewichtssinn:
    In direkter Nachbarschaft zum Hörsinnesorgan liegt der Gleichgewichtssinn.Er besteht aus dem Vorhof und den drei Bogengängen und informiert das Gehirn über Lage und Beschleunigung des Körpers. Kenntnis der Elementarereignisse bei der Reizumwandlung in ein neuronales Aktionspotential.


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Thema 7: Sinnesorgane: Die Hautsinne
  1. Aufbau der Haut:
    Kenntnis der verschiedenen Hautschichten (1: Oberhaut, 2: Lederhaut, 3: Unterhautgewebe) und der einzelnen Schichten darin 1: Oberhaut aus 1: Hornschicht, 2: Körnerschicht, 3: Stachelzellschicht, 4: Basalzellschicht und deren Funktionen (1: wasser-abweisende und schützende Schicht, aus 1: eigentliche Trennschicht Körperinneres - Aussenwelt, Festigkeit; 2: Hornbildung, ölähnliche Substanzen machen die Oberhaut geschmeidig; 3: pigmenthaltig, stachelige Brücken halten Oberhaut stabil; 4: Zellteilungsschicht, wobei Zellen laufend nach aussen abgegeben werden). 2: Lederhaut aus 5: Papillarschicht, 6: Geflechtsschicht (reissfeste und elastische Dehnschicht, mit 5: Oberhaut-versorgenden Blutgefässen, Berührungsrezeptoren, 6: dehnbar-elastische Schicht mit Blutgefässen, Fettgewebe, Harrfollikel, Nerven, Talgdrüsen und Schweissdrüsengänge). 3: Unterhaut mit besonders vielen Fettzellen (Wärmespeicher), grossen Gefässen sowie verschiedenen Sinnesrezeptoren.
  2. Aufgaben der Haut:
    Kenntnisse der zahlreichen Funktionen der Haut.
  3. Hautrezeptoren:
    Übersichtsartige Kenntnisse der Hautrezeptoren, genauere Kenntnisse des Tastsinns.
  4. Hautanhangsgebilde:
    Grundkenntnisse (Bau, Funktionen) der verschiedenen Hautanhangsgebilde (Haare, Hautdrüsen, Nägel).

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Thema 8: Hormone: Chemische Botenstoffe
  1. Funktion und Arbeitsweise der Hormone:
    Hormone sind chemische Botenstoffe, die an nahezu allen langsameren Regulationsvorgängen im Körper beteiligt sind. Definition, Einteilung und vergleichende Kenntnis mit dem Nervensystem. Wirkungsmechanismen. ().
  2. Hierarchie des Hormonsystems:
    Kenntnis der Hierarchie der hormonellen Sekretion (höhere ZNS-Zentren ---> Hypothalamus: RH ---> Hypophysenvorderlappen Glandotropes Hormon ---> Hormondrüse: peripheres Hormon ---> Stoffwechseleffekte ---> Rezeptoren ---> Rückmeldung ZNS).
  3. Wirkungsweise der Hormone :
    Grundlegende Wirkungsweisen der Hormone (Permeabilitätsänderungen, Enzymaktivierung, Genaktivierung), Kenntnis der Wirkungen dreier ausgewählter Hormone.

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Thema 9: Fortpflanzung: Geschlechtsorgane und Embryonalentwicklung
  1. Geschlechtsorgane der Frau und des Mannes:
    Kenntnis des Baus der Geschlechtsorgane von Mann und Frau.
  2. Menstruationszyklus:
    Grundlagenkenntnisse zu den weiblichen Sexualhormonen und des weiblichen Menstruationszyklus (Erklärungen anhand eines Schemas ableiten können).
  3. Eizellbildung, Eireifung- und Eisprung, Embryonalentwicklung:
    Grundlagenkenntnisse zu diesen Fundamentalvorgängen des menschlichen Lebens.

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Thema 10: Fortpflanzung: Reproduktionstechnologien
  1. Eingriffe in die Fortpflanzung:
    Überblicksartige Kenntnis der wichtigsten Verfahren der Reproduktionstechnologien.
  2. In-vitro-Fertilisation und Embryotransfer:
    Ablauf und Probleme der IVF/ET.
  3. Ethische Überlegungen zur Reproduktionstechnologie:
    Vertretung einer eigenen ethischen (begründeten) Position zu den Fortpflanzungstechniken.

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    LERNZIELE Mikrobiologie 2007
    [ im Rahmen der Doppel-Lehrveranstaltung Biowissenschaften Heute und Morgen ]

Thema 1: Einführung in die Mikrobiologie: Überblick, Bedeutung, Geschichte
  1. Was und wer sind Mikroorganismen?
    Definition, Grösse im Vergleich zu anderen Organismen/Teilchen und grobe Übersicht der Mikroorganismen (Viren, Cyanobakterien, Bakterien, Mikroalgen, Mikropilze, Protozoen).
  2. Evolution der Mikroorganismen:
    Kenntnis der groben Entwicklungslinie und einiger Kerndaten.
  3. Geschichte der Beziehung Mensch-Mikrobe:
    Die 5 Phasen der Geschichte der Mikrobiologie kurz skizzieren können (1: Entdeckung, 2: klassische Periode der Gärung/medizinischen Mikrobiologie; 3: Allgemeine und Ökologische Mikrobiologie; 4: Antibiotikaphase, Beginn Biotechnologie; 5: Molekulare Mikrobiologie/Gentechnologie).
  4. Bedeutung der Mikrobiologie:
    Je zwei Beispiele zur Bedeutung der Mikrobiologie aus den Bereichen 1: Mikroorganismen und Natur, 2:Nutzbare Leistungen von Mikroorganismen (Abbauleistungen, Produktionsleistungen, Ernährung, Gesundheitswesen, Rohstoffgewinnung, Umweltschutz), 3: Schädigende Wirkungen von Mikroorganismen an Tier, Pflanze und Mensch ).
  5. Mikrobiologie und Schule:
    Welche Themen aus dem Bereich Mikrobiologie gehören in einen modernen S-I-Lehrplan?

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Thema 2: Systematik: Wer gehört zu den Mikroorganismen?
  1. Klassifikationsmethoden:
    Kenntnis der wichtigsten Methoden zur Klassifizierung von Organismen allgemein und Mikroorganismen im speziellen.
  2. Überblick über die "Fünf Reiche der Organismen":
    Überblicksmässige Kenntnis der "Fünf Reiche der Lebewesen".
  3. Überblick über die Mikroorganismen:
    Über Basiswissen zu 3 ausgewählten Gruppen (1: Viren inkl. Bakteriophagen, 2: Bakterien, 3: Pilze, 4: Mikroalgen, 5: Protozoen) zu Bau, Fortpflanzung und Bedeutung der Mikroorganismen verfügen.
  4. Vermehrungszyklus von Viren:
    Vertiefte Kenntnis des Vermehrungszyklus der Viren (lytische Vermehrung).
  5. Prionen als infektiöses Agens:
    Begriff Prion, Versuch einer Charakterisierung. Bedeutung.

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Thema 3: Leistungsfähigkeit der Mikroorganismen
  1. Wesensmerkmale der Bakterien als Grundlage ihrer Leistungsfähigkeit:
    Vergleich der Leistungsfähigkeit von Mikroorganismen mit anderen Organismen. Systematische Herleitung, Begründung und Veranschaulichung der Leistungsfähigkeit der Mikroorganismen ausgehend von ihrer Kleinheit (Tab. 3-10.1!!).
  2. Leistungen der Bakterien:
    Beispiele zu heute bereits erhältlichen nutzbaren Produkten von Bakterien bzw. Leistungen.
  3. Veranschaulichung auf der Schulstufe S-I:
    Schulversuche zur Veranschaulichung der Leistungsfähigkeit von Mikroorganismen für S-I-Lernende!

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Thema 4: Infektionskrankheiten: Was macht Mikroben zu Krankheitserregern?
  1. Körperflora des Menschen:
    Einige Beispiele von körpereigenen Bakterien (Körperflora) nennen können.
  2. Ablauf einer typischen Infektionskrankheit:
    Übertragungswege, erste Krankheitszeichen, wichtigste Angriffswaffen der Bakterien und Krankheitsverlauf schildern können (allgemeine Vorgänge, jeweils mit konkreten ausgewählten Beispielen belegen).
  3. Beispiele von Erregern:
    Beispiele von je zwei Virus-, Bakterien-, Protozoen-, Würmer-/Insekteninfektionen grob kennen (Stichworte zu: Übertragung/Verbreitung, Krankheitsverlauf und Gegenmassnahmen).
  4. Beispiele von Erregern:
    Die wichtigsten Massnahmen zum Schutz gegen Infektionskrankheiten kennen und begründen können.
  5. Immunschwäche AIDS:
    Das lehrer- und schülerrelevante Wissen zum Thema AIDS kennen (Infektions- und Vermehrungszyklus, Abwehrstrategien).
  6. Modellversuch zu Infektionskrankheiten:
    Einen Modellversuch zum Thema "Infektionskrankheit" entwickeln können (Grundlage: vgl. Mikrobiologiepraktikum I und II).

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Thema 5: Biotechnologie: Wie nutzt man die Fähigkeiten der Mikroorganismen?
  1. Beispiele "natürlicher, 'alter' Biotechnologien" aus der Natur und Kultur:
    Beispiele von natürlichen und durch den Menschen in Gang gesetzten biotechnischen Prozessen kennen.
  2. Biotechnische Grundverfahren:
    Die Grundlage biotechnischer Produktionsverfahren kennen.
  3. Beispiele vom Einsatz pflanzlicher, tierischer und mikrobiellen Zellen in der Biotechnik:
    Drei Beispiele des Einsatzes von Zellen in wichtigen biotechnischen Verfahren kennen.
  4. Exkursion Bierbrauerei Schützengarten:
    Grundlagen des Bierbrauens kennen.
  5. Grundlagen der Gentechnik in der Biotechnik:
    Grundlagen der Gentechnik für den Einsatz in der Biotechnik kennen und dazu konkrete Anwendungsbeispiele nennen können.
  6. Gen-ethische Überlegungen:
    Ethische Grundfragen und Argumentationslinien zur Anwendung mikrobieller "Gentechprodukte" kennen.

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Thema 6: Umweltmikrobiologie: Mikroorganismen in unserer Umwelt
  1. Umweltprobleme und mikrobielle Potenzen:
    Grundwissen zur Mikrobenökologie: Wesen der Mikroorganismen und deren Auswirkung auf die Umwelt, Entlastung von Ökosystemen durch mikrobielle Leistungen.
  2. Abwasserreinigung:
    Abbauleistungen in einer Kläranlage und in der Natur (Kompost, Fremdstoffe kennen.
  3. Naturkreisläufe und Mikroorganismen:
    Die Rolle der Mikroorganismen beim C- und N-Kreislauf kennen.

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Thema 7: Mikroorganismen im Alltag
  1. Wxxxxxxx:
    Vergleich
  2. Lxxxxxxx:
    Beispiele.
  3. Vxxxxxxx:
    Beispiele

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....Praktische Biologie: in Vorbereitung
zum Anfang0
Anfragen/Anregungen:
Kurt.Frischknecht@unisg.ch